mich
jüngst wieder davon überzeugt, dass es nichts Schöneres und Bequemeres
gibt, als in einem sauberen Zugabteil ohne Stress und mit viel
Beinfreiheit sich auf wohlverdiente Urlaubstage einzustimmen. Es war so
toll, dass ich an meinem Zielbahnhof am liebsten gar nicht mehr
aussteigen wollte. Die Zeit ist derart schnell vergangen – kein Wunder –
„düst“ doch der ICE teilweise mit mehr als 250 km/h durch die
Bundesrepublik. Wer sich zwei Hotelnächte bei seinem Urlaub ersparen
möchte, für den empfiehlt es sich, mit dem Nachtzug für wenig Geld
anzureisen.von Josef Fattinger
Sie sind cool,
gehen gerne Wege abseits des Mainstreams und suchen gerne das
Außergewöhnliche mit einem Schuss Abenteuer? Dann haben Sie jetzt am
Kitzsteinhorn die Möglichkeit dazu. Im Iglu Hotel auf 2.500 m
Seehöhe erwartet Sie
ein
junges Team mit Begrüßungstee und Shots aus dem Eisglas um die
anderen Mitbewohner der Iglus kennen zu lernen. Heißer Sound bringt
eventuelle Kontaktschwierigkeiten rasch zum Schmelzen. Während unter
Tags die Temperaturen bei Sonnenschein bereits Frühlingsstimmung
aufkommen lassen und zahlreiche Liegestühle zum Sonnenbaden
einladen, kann es in sternklaren Nächten doch recht frisch werden,
vor allem wenn sich die Quecksilbersäule der -20 Grad Zone nähert.
Doch je kälter es im Freien wird, desto angenehmer empfindet man es
im Gemeinschaftsiglu, wo Tag und Nacht eine Durchschnittstemperatur
von ca. Null Grad herrscht. Abends, wenn dann die anderen Gäste das
Skigebiet verlassen, kann man sich mit Bogenschießen und anderen
sportlichen Aktivitäten auf einen unvergesslichen Abend einstimmen.
Gemeinsam mit allen Teilnehmern wird das Abendessen eingenommen. Auf
Eisbänken mit Renntierfellen versammeln sich die Gäste rund um eine
Eistafel. Zum Auftakt gibt es feinsten Speck und eine herrliche
Gulaschsuppe, welche in einem Brotteller serviert wird und eventuell
schon erkältete Lebensgeister neu auferstehen lässt. Dann geht es
zum nächsten Höhepunkt, einem Käsefondue, zubereitet vo
n
Andi, welches ich es besser nicht einmal in der Schweiz gegessen
habe. Dazu kredenzt man süffige Rot- und Weißweine. Zum Ausklang
wartet nun die Eisbar mit mehr oder weniger Hochprozentigem auf uns
und versorgt uns mit innerer Wärme und macht uns fit für einen
nächtlichen Verdauungsspaziergang am Gletscher.
Etwas Durchgefroren kehren wir ins Camp zurück um noch den einen oder andern „Klaren“ zu uns zu nehmen, bevor wir uns in der holzbeheizten Fasssauna die nötige Wärme für die Iglus holen. Dort kuscheln wir uns dann in Renntierfelle und Schlafsäcke, welche für Freiübernachtungen bis Minus 40 Grad ausgerichtet sind. Bis zu 3 Personen schlafen in je einem Iglu. Wer eine schwache Blase hat, der sollte einen Iglu belegen, welcher sich nicht weit von der beheizten Toilette befindet.
Wenn dann am Morgen die ersten Strahlen der Sonne in der Nase kitzeln, weiss man, dass man es überstanden hat. Im nahe liegenden Bundessportheim hat man die Möglichkeit zur Morgenhygiene und Dusche um sich dann mit einem fürstlichen Frühstück im Alpincenter auf einen traumhaften Skitag einzustimmen.
Eine einmalige Erfahrung, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Mehr Info dieses von VOLVO und NOKIA gesponserten Projekts unter www.ice-camp.at
Die
stets berührenden Ausstellungen von malenden Menschen mit Behinderung im
Kundencenter der Bausparkasse Wüstenrot AG werden mit der Präsentation
der beiden Künstler Heiner Kufner und Farshad (Thomas) Pezeshki
fortgesetzt. Beide Künstler sind Autodidakten, die sich seit mehr als 18
Jahren mit der Malerei beschäftigen. „Bei den Ausstellungen im
Kundencenter bieten wir auch Menschen mit Handicaps immer wieder ein
Forum, ihre außergewöhnlichen
Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zeigen zu können“ beschreibt
Generaldirektorin Dr. Susanne Riess- Passer die Intentionen der
Bausparkasse Wüstenrot.
Heiner Kufner lebt seit 15 Jahren mit seiner schweren Krankheit im Multiple-Sklerose-Haus in der Landesnervenklinik. Das Malen und Zeichnen wurde für ihn zu einem unverzichtbaren Teil seines Lebens. Es hilft ihm, sein Schicksal zu meistern. Die innersten Gedanken, Ängste, Einsamkeit und Ausweglosigkeit werden von ihm unter größter körperlicher Anstrengung zu Papier gebracht.
Farshad (Thomas) Pezeshki, gebürtiger Iraner, lebt seit 1990 in Österreich. Im selben Jahr verunglückte er durch einen Motorradunfall schwer und ist abwärts der Schulter gelähmt. Der glückliche Vater zweier Söhne begann seine bildnerische Karriere, nachdem er einen elektrisch steuerbaren Maltisch realisiert hatte. Seine Bilder entstehen mit dem Mund und zeigen die Einwirkung verschiedener Faktoren auf das Leben, die Erde und die Menschen. Im Juni wird er sein Studium in der Leonardo Kunstakademie in Mattsee abschließen.
Das Tobias Reiser-Trio sorgte für die musikalischen Akzente dieser Vernissage. Die Ausstellung ist vom 5. März bis 30. April Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr geöffnet.
en
jungen Schürzen hinterher eilte. Der damals absolute Tabubruch in der
ländlichen Gesellschaft wird in Teilen und verschlüsselten Wortsplittern
ansatzweise erzählt und gibt so dem Stück eine künstliche Offenheit.
Auch die musikalische Untermalung von Yoko erinnert nur ansatzweise an
„Volksmusik“. Sie verwendet dabei diverse Kochutensilien und läßt sie zu
Geräuschobjekten und Instrumenten werden Während des Darbietung wird ein
„Marienbrot“ nach einem authentischen Rezept gebacken, welches nach
Stückende noch ofenwarm genossen werden kann. Wer also seine Freunde mit
einem außergewöhnlichen Abend überraschen möchte, der kann die
„Tanzkuchl“
unter 0662/874439-21
buchen oder schreibt ein Mail an schwarz@toihaus.at
Schwimmbecken
mit seiner einzigartigen Aussicht auf das atemberaubende Gebirgspanorama
sowie tollen Lichteffekten, sobald die Sonne untergegangen ist.
Entspannung findet der Gast nach einem sportlichen Tag mit Wandern oder
Schilauf im Außen-Whirlpool oder in der Troadkastn- Sauna. Für ein
umfangreiches Wohlbefinden sorgen auch ein Bergkristallstrand, „Salve in
Terra“- Liegen, Sole-Ruheräume, Anti -Aging Kuren, Dampf- und
Erlebnishallenbad.
Fünf Sterne für Ihren Gaumen Nicht nur in Punkto
Architektur ist im Alpine Palace Kreativität angesagt. In den
verschiedensten Restaurant- und Barbereichen versteht man es gekonnt,
den Gast stets aufs Neue zu überraschen. So findet man in der
Rauchkuchl, welche mehr einem Wohnzimmer als einem Restaurant gleicht,
einen offenen Kamin, wo der Küchenchef vor den Augen der Gäste vor allem
heimische Schman