Moin, Moin - Hamburg startet durch
von Josef Fattinger
 
Ein unvoreingenommener Blick ist notwendig, um die Elbmetropole in ihrer ganzen Vielschichtigkeit zu erfassen, denn es gibt nichts, was typisch Hamburg wäre. Die Superlative an Kultur und Kulinarik, mit der die Stadt aufwartet, kann sich sehen lassen. Hier sind die Nächte lang und das Wort Sperrstunde scheint unbekannt. Ob der Besuch von Ausstellungen, Galerien, Museen, Musicals, Kino-, Konzert-, Opern- oder Theateraufführungen bis hin zu St. Paulis „sündiger Meile“, der Reeperbahn mit seinen Striptease-Showprogrammen, hier wird an 365 Tagen im Jahr für jeden Geschmack das Passende geboten. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn ein Wochenendtrip schnell einmal um einige Tage verlängert wird. So ist es auch mir bei meinem letzten Besuch in der Hansestadt passiert. Eigentlich wollte ich gerade mal für zwei Tage einen kleinenBild: Fattinger/Kleiner Größenvergleich oder Kampf der Giganten - Rajan Gökkaya präsentiert Hamburgs größten Hummer mit sage und schreibe 12 Kilo Tapetenwechsel. Doch die Zeit wurde mir viel zu kurz und so habe ich meine Heimreise erst nach mehr als einer Woche Aufenthalt in dieser tollen Hafenstadt angetreten. Falls man nicht gerade zu Messezeiten hier Urlaub macht, so ist eine spontane Verlängerung kaum ein Problem. Das Angebot vom Privatzimmer bis hin zum exquisiten Luxushotel wie z. B. dem Grand Elysee Hamburg mit seinem neuen „Elysium Wellness&Spa“ von über 1000 m², das übrigens auch von Nichthotelgästen genutzt werden kann, lassen keine Wünsche offen. Hier lässt es sich stillvoll Residieren. Die großzügigen Zimmer und Suiten sind mit edlen Möbeln und Badezimmern mit Luxusduschen und Marmor ausstattet. Ein Garant für die ausgezeichnete Küche dieses Hotels sind die vielen Einheimischen, welche sich gerne in der Brasserie Elysee mit leichten Genüssen und französischem Charme oder in der italienisch orientierten „Piazza Romana“ mit ihren sündig guten Dolce Vita verwöhnen lassen. Das oftmals nicht mehr ganz so junge Publikum weiß eben höchsten Komfort zu schätzen.
Wie überall auf der Welt findet man in Hamburg eine ständig im Steigen begriffenen Zahl an trendigen Art-&Designhotels. Das Publikum ist jung und gibt auch gerne mal etwas mehr aus, um sich die flippige Art des Wohnens zu gönnen.
Zu den besten Adressen gehören dabei mit Sicherheit das East und das Gastwerk-Hotel. Beide zeichnen sich durch viel Esprit in punkto Architektur und Wellnesszonen aus, sind aber trotzdem nicht zu vergleichen. Das East liefert die perfekte Verbindung von perfekter, asiatisch durchdrungener Gastronomie, Hotel und Nightlife. So gehört bei dieser umgebauten alten Eisengießerei ein eigenes Kino, welches auch für Privatveranstaltungen gemietet werden kann und ein auf mehreren Ebenen angelegter Restaurant- und Barbereich ebenso zum Hotel wie ein kleiner Golfplatz – und das alles mitten im Herzen von Hamburg. Ess-Kultur vom Feinsten, verbunden mit Entertainment, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt, bietet ein 135 m² großes Appartement, wo man seine Gäste mit „privat cooking“ überraschen kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, seine Gäste mit den Geheimnissen der Koch- und Cocktailkunst zu verwöhnen, indem man sich einen Profi-Koch oder Bartender mietet, welcher die Gäste über kulinarische Trends informiert, zum „Mitkochen“ einlädt und um sich letztendlich die geschaffenen Kochkunstwerke auf der Zunge zergehen lassen kann. Die Klarheit in den Zimmern und Suiten definiert sich in der sanften Helligkeit der frei stehenden Designerbetten, den durch eine Glaswand abgetrennt und somit in den Raum integrierten Badebereich mit Rainforest Duschen oder Oversize Badewannen. Das außergewöhnliche Design Jordan Mozers, der wie bereits im Herzblut auf der Reeperbahn die Räume in enger Zusammenarbeit mit Christoph Strenger gestaltete, besticht in allen Räumlichkeiten und zieht somit vor allem ein modernes und urbanes Publikum aus Lifestyle und Business an. (www.east-hamburg.de, Tel: 040/30993-0) 
Liegt das East eher zentral in der Nähe von St. Pauli, so findet man das Gastwerkhotel etwas stadtauswärts in Richtung Blankenese auf dem Bereich eines ehemaligen Gaswerkes. Als Pionier von Lofthotels kann man das „Gastwerk“Bild: Fattinger nach wie vor als Meilenstein von Industrie-Design bezeichnen. In der weitläufigen Empfangshalle stehen noch alte Geräte der Fabrik neben modernsten Interieur. Imposante Industriearchitektur kombiniert mit modernen Designelementen präsentiert ein ausgereiftes Konzept, welches allen schnelllebigen Trends trotzt. Somit ist es auch zu verstehen, dass selbst sieben Jahre nach der Eröffnung Stammgäste wie auch Liebhaber außergewöhnlicher Architektur, immer wieder aufs Neue von diesem Vorzeigebetrieb fasziniert und erstaunt sind. Damit dem verwöhnten Gast nicht langweilig wird, hat man vor kurzem den Wellness Bereich großzügig erweitert, sodass keine Wünsche mehr offen bleiben. Stets einen Besuch wert ist auch das aufgrund seiner ausgezeichneten Speisen dem Sterneniveau entsprechende Restaurant Da Caio, wo Küchenchef Renzo Ferrario seine Gäste mit feinsten italienischen Köstlichkeiten in Verzückung versetzt. (Tel. 040 - 89 06 24 68, www.gastwerk-hotel.de) 
Äußerst familiär lässt es ich sich auch im YOHO wohnen, einer Stadtvilla aus der Zeit der Jahrhundertwende ausgestattet mit puristischem Ambiente mit klaren, ruhigen Formen sowie zeitlosem, geradlinigen Interieur und extrem kreativen Stilelementen. „A new kind of hospitality” im pulsierenden Schanzenviertel von Hamburg (Tel.: 040/284191-0, www.yoho-hamburg.de)
 
Wie isst Hamburg
Unweit dem Wahrzeichen von Hamburg, dem „Michel“ und den Landungsbrücken, also direkt gegenüber vom Verlagsgebäude von Gruner+Jahr, befindet sich ein wahres Eldorado für Fischfans. In Hamburgs größter Fischvitrine präsentiert Peter Lühr täglich frischeste Meeresbewohner – vom Seeteufel bis zBild: Fattingerum Papageienfisch - in seinem Restaurant Fischmarkt. Mit sicherem Gespür für den Eigengeschmack hochwertiger Produkte und viel Fantasie spielt die Küche unter der Leitung von Küchenchef Thomas Scheinemann gekonnt mit mediterranen und asiatischen Inspirationen. Sei es nun ein auf der Zunge zergehender roher Thunfisch, mariniert mit einer Limonen-Ingwer-Sauce, welche beim Japaner nicht besser sein könnte oder ein exakt auf den Punkt gegrilltes Doradenfilet auf Wok-Gemüse mit Limonenbutter und Rosmarin, hier wird selbst der verwöhnteste Gaumen auf das Erfreulichste befriedigt. Für Peter Lühr steht die Zufriedenheit seiner Gäste an oberster Stelle, dafür bürgt auch seine bestens motivierte Servicebrigade. Wer auch nur eine gewisse Ahnung hat, wie guter Fisch zu schmecken hat, der sollte nicht versäumen, im „Fischmarkt Restaurant“ (T: 040/363809, www.restaurant-Fischmarkt.de , Tischreservierung ist kein Fehler!) vorbeizuschauen. Von der Qualität auf ebenso hohem Standart ist das Fischereihafen Restaurant Hamburg. Rüdiger und Sohn Dirk Kowalke verwöhnen in ihrem Restaurant den Gast mit auf höchstem Niveau zubereiteten Bewohnern aus dem Reich Neptuns. Wolf-Dieter Klunker und sein Sohn Jens versetzen den Genießer mit einem Tatar vom Scottischen Lachs, Büsummer Krabbencocktail, Herringshappen in Curry mariniert, ebenso in Verzückung, wie mit einem rosa gebratenem Pfeffersteak vom Thunfisch auf mit Honig und Sojasauce abgeschmecktem asiatischem Wok-Gemüse oder ein hinreisendes Süppchen vom kanadischen Hummer. Wer dann noch Platz in seinem Magen findet, der wird an den sündigen Dessertvariationen wie z. B. einem Blutorangensorbet mit Prosecco oder Trüffelkäse mit Feigensenf nicht vorbei kommen. Nach soviel guten Happen bleibt nur noch ein Verdauungsspaziergang zur Oyster Bar - Fisch sollte ja bekanntlich schwimme.
(www.fischereihafenrestaurant.de ,  T: 040/381816 – unbedingt vorreservieren!)
Excellente und vor allem ehrliche Küche findet man auch im „Il Porto“ in der Nähe des Hamburger Fischmarktes. Wenn auch die Ausstattung nicht ganz so gehoben ist wie in der Spitzengastronomie, so bekommt man hier die frischesten Zutaten aufs Feinste zubereitet auf den Teller. Zu einer absoluten Spezialität des Hauses gehört die FischsuppBild: Fattingere. Diese wird wie alles „a la minute“ zubereitet und ich kann ihnen versprechen, die vielleicht etwas längere Wartezeit als üblich lohnt sich mit Garantie. Eine Speisekarte wird man hier vergeblich suchen, hingegen wird auf einer Tafel bekannt gemacht, was es gerade aktuell gibt, denn man serviert täglich, was einem das Meer geschenkt hat. Frischer kann man also Meersbewohner kaum genießen. Bekannt ist dieses Restaurant unweit des Fischmarktes auf der Großen Elbstraße Nr. 100 auch für seinen sagenhaften, 12 Kilo schweren und mittlerweile 110 Jahre alten Hummer, welchen der Besitzer Rejan Gökkaya allerdings nur als Größenvergleich ausgewählten Gästen präsentiert um zu zeigen, wie groß solche Tiere werden können. Absichtlich gibt es im ganzen Restaurant auch keine Uhr, denn der Gast sollte die Zeit vergessen und sich auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf das, was auf seinen Teller kommt. Hier bemüht man sich auch, keinen zu großen „Firlefanz“ mit Gewürzen zu machen, schließlich soll Fisch noch nach Fisch schmecken und nicht nach irgendwelchen Spielereien des Küchenchefs. Wer also seine Geschmacksnerven wieder einmal auf das Erfreulichste strapazieren möchte, der sollte sich für den Abend nach einem Besuch im Il Porto (T:0049/40/387231) nichts mehr vornehmen, denn sonst kann es ihnen wie mir ergehen, merkte ich doch erst zu Hause, dass ich im Anschluss an meinem Restaurantbesuch eigentlich noch vor gehabt hätte, in die Oper zu gehen. So sind meine bereits gekauften Tickets, welche bei Gott nicht billig waren, leider verfallen. Sie können mir aber glauben, ich habe an diesem Abend nichts bereut.
Vor allem bei den Hamburgern sehr beliebt ist das Feuerschiff mit seinem Restaurant, Pub und Leuchtturmbar direkt im Yachthafen bei den Landungsbrücken. Es ist schon etwas Besonderes, mit Blick durchs Bullauge auf die Docks zu speisen. Und hat man sich einmal einen zu viel hinter die Kiemen gekippt, dann stehen die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte mit zwei Einzel- und drei Doppelkajüten sowie die ehemalige Kapitänskabine zum Ausschlafen zur Verfügung.
 (Tel: 040/362553, www.das-feuerschiff.de )

Wer lange Wartezeiten beim Check In vermeiden und gerne Deutschlands schöne Landschaften genießen möchte, dem empfehle ich, wieder mal mit der Deutschen Bahn anzureisen, denn dies ist Fahrvergnügen de luxe. Egal ob 1. oder 2. Klasse – der Service und die Freundlichkeit sowie Kompetenz der DB haben Bild:Fattingermich jüngst wieder davon überzeugt, dass es nichts Schöneres und Bequemeres gibt, als in einem sauberen Zugabteil ohne Stress und mit viel Beinfreiheit sich auf wohlverdiente Urlaubstage einzustimmen. Es war so toll, dass ich an meinem Zielbahnhof am liebsten gar nicht mehr aussteigen wollte. Die Zeit ist derart schnell vergangen – kein Wunder – „düst“ doch der ICE teilweise mit mehr als 250 km/h durch die Bundesrepublik. Wer sich zwei Hotelnächte bei seinem Urlaub ersparen möchte, für den empfiehlt es sich, mit dem Nachtzug für wenig Geld anzureisen.
Mit dem Europa-Spezial der Deutschen Bahn reisen Sie übrigens ab 39,- EUR (1. Klasse ab 69,- EUR) von sämtlichen DB-Bahnhöfen zu allen Zielen in Italien, Österreich und Dänemark sowie nach Paris. Das Angebot gilt für die einfache Fahrt, solange der Vorrat reicht. Für die Reise von grenznahen Bahnhöfen, z.B. im ICE von Hamburg nach Kopenhagen, gibt es je nach Verfügbarkeit weitere günstige Preise in anderen Preisstufen. Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit. Mit der BahnCard 25 gibt es 5,- EUR Ermäßigung..
(nähere Infos unter: http://www.bahn.de/p/view/preise/international/europa-spezial.shtml)
Ein weiteres Highlight der Deutschen Bahn ist das "Surf an Rail International". Wie Sie ab nur 19,- EUR in europäische Metropolen wie z.B. Amsterdam, Prag, Zürich, ... reisen finden Sie auf http://www.bahn.de/p/view/preise/surf_rail/surf_rail_internat.shtml

Speziell für Familien hat sich die Deutsche Bahn natürlich auch etwas überlegt. Kinder unter 15 Jahre fahren in Begleitung mit Papa, Mama, Opa oder Oma kostenlos mit! Und falls die Kinder mal allein unterwegs sind,
erhalten sie immer 50% Rabatt. Kinder unter 6 Jahren reisen immer kostenlos
und ohne Fahrkarte. Wichtig dabei ist, dass beim Kauf der Fahrkarte die kostenlos mitreisenden Kinder (von 6 bis 14 Jahren) auf der Erwachsen Fahrkarte eintragen bzw. bei der Buchung im
Internet mit angeben werden. Ein nachträglicher Eintrag im Zug ist nicht möglich.
http://www.bahn.de/p/view/preise/basisangebote/familienrabatt.shtml
1001 Nacht im Ice Camp am Kitzsteinhorn – nichts für Weicheier

von Josef Fattinger

Sie sind cool, gehen gerne Wege abseits des Mainstreams und suchen gerne das Außergewöhnliche mit einem Schuss Abenteuer? Dann haben Sie jetzt am Kitzsteinhorn die Möglichkeit dazu. Im Iglu Hotel auf 2.500 m Seehöhe erwartet Sie Bild: Fattingerein junges Team mit Begrüßungstee und Shots aus dem Eisglas um die anderen Mitbewohner der Iglus kennen zu lernen. Heißer Sound bringt eventuelle Kontaktschwierigkeiten rasch zum Schmelzen. Während unter Tags die Temperaturen bei Sonnenschein bereits Frühlingsstimmung aufkommen lassen und zahlreiche Liegestühle zum Sonnenbaden einladen, kann es in sternklaren Nächten doch recht frisch werden, vor allem wenn sich die Quecksilbersäule der -20 Grad Zone nähert. Doch je kälter es im Freien wird, desto angenehmer empfindet man es im Gemeinschaftsiglu, wo Tag und Nacht eine Durchschnittstemperatur von ca. Null Grad herrscht. Abends, wenn dann die anderen Gäste das Skigebiet verlassen, kann man sich mit Bogenschießen und anderen sportlichen Aktivitäten auf einen unvergesslichen Abend einstimmen. Gemeinsam mit allen Teilnehmern wird das Abendessen eingenommen. Auf Eisbänken mit Renntierfellen versammeln sich die Gäste rund um eine Eistafel. Zum Auftakt gibt es feinsten Speck und eine herrliche Gulaschsuppe, welche in einem Brotteller serviert wird und eventuell schon erkältete Lebensgeister neu auferstehen lässt. Dann geht es zum nächsten Höhepunkt, einem Käsefondue, zubereitet voBild:Fattingern Andi, welches ich es besser nicht einmal in der Schweiz gegessen habe. Dazu kredenzt man süffige Rot- und Weißweine. Zum Ausklang wartet nun die Eisbar mit mehr oder weniger Hochprozentigem auf uns und versorgt uns mit innerer Wärme und macht uns fit für einen nächtlichen Verdauungsspaziergang am Gletscher.

Etwas Durchgefroren kehren wir ins Camp zurück um noch den einen oder andern „Klaren“ zu uns zu nehmen, bevor wir uns in der holzbeheizten Fasssauna die nötige Wärme für die Iglus holen. Dort kuscheln wir uns dann in Renntierfelle und Schlafsäcke, welche für Freiübernachtungen bis Minus 40 Grad ausgerichtet sind. Bis zu 3 Personen schlafen in je einem Iglu. Wer eine schwache Blase hat, der sollte einen Iglu belegen, welcher sich nicht weit von der beheizten Toilette befindet.

Wenn dann am Morgen die ersten Strahlen der Sonne in der Nase kitzeln, weiss man, dass man es überstanden hat. Im nahe liegenden Bundessportheim hat man die Möglichkeit zur Morgenhygiene und Dusche um sich dann mit einem fürstlichen Frühstück im Alpincenter auf einen traumhaften Skitag einzustimmen.

Eine einmalige Erfahrung, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Mehr Info dieses von VOLVO und NOKIA gesponserten Projekts unter www.ice-camp.at

Bilder "die Farben ins Dunkel" bringen
von Josef Fattinger
 

Die stets berührenden Ausstellungen von malenden Menschen mit Behinderung im Kundencenter der Bausparkasse Wüstenrot AG werden mit der Präsentation der beiden Künstler Heiner Kufner und Farshad (Thomas) Pezeshki fortgesetzt. Beide Künstler sind Autodidakten, die sich seit mehr als 18 Jahren mit der Malerei beschäftigen. „Bei den Ausstellungen im Kundencenter bieten wir auch Menschen mit Handicaps immer wieder ein Forum, ihre aBild: Franz Neumayrußergewöhnlichen Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zeigen zu können“ beschreibt Generaldirektorin Dr. Susanne Riess- Passer die Intentionen der Bausparkasse Wüstenrot.

Heiner Kufner lebt seit 15 Jahren mit seiner schweren Krankheit im Multiple-Sklerose-Haus in der Landesnervenklinik.  Das Malen und Zeichnen wurde für ihn zu einem unverzichtbaren Teil seines Lebens. Es hilft ihm, sein Schicksal zu meistern. Die innersten Gedanken, Ängste, Einsamkeit und Ausweglosigkeit werden von ihm unter größter körperlicher Anstrengung zu Papier gebracht.

Farshad (Thomas) Pezeshki, gebürtiger Iraner, lebt seit 1990 in Österreich. Im selben Jahr verunglückte er durch einen Motorradunfall schwer und ist abwärts der Schulter gelähmt. Der glückliche Vater zweier Söhne  begann seine bildnerische Karriere, nachdem er einen elektrisch steuerbaren Maltisch realisiert hatte. Seine Bilder entstehen mit dem Mund und zeigen die Einwirkung verschiedener Faktoren auf das Leben, die Erde und die Menschen. Im Juni wird er sein Studium in der Leonardo Kunstakademie in Mattsee abschließen.

Das Tobias Reiser-Trio sorgte für die musikalischen Akzente dieser Vernissage. Die Ausstellung ist vom 5. März bis 30. April Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr geöffnet.

Das Toihaus kocht in der „Tanzkuchl“
von Josef Fattinger

Sie wollten schon immer mal Ihre Küche zur Bühne machen? Jetzt haben Sie die Gelegenheit dazu. Unter dem Titel „Tanzkuchl“ kommen Schauspieler des Toihauses zu Ihnen in die Wohnung. Gespielt wird ein Frauenschicksal. Cornelia Böhmisch und die Musikerin Yoko Yagihara erzählen in Ihrer Performance die wahre Geschichte einer Bergbäuerin, welche sich mit 52 scheiden ließ und sich jetzt mit83 Jahren erinnert, wie ihr Ehemann damals dBild:Fattingeren jungen Schürzen hinterher eilte. Der damals absolute Tabubruch in der ländlichen Gesellschaft wird in Teilen und verschlüsselten Wortsplittern ansatzweise erzählt und gibt so dem Stück eine künstliche Offenheit. Auch die musikalische Untermalung von Yoko erinnert nur ansatzweise an „Volksmusik“. Sie verwendet dabei diverse Kochutensilien und läßt sie zu Geräuschobjekten und Instrumenten werden Während des Darbietung wird ein „Marienbrot“ nach einem authentischen Rezept gebacken, welches nach Stückende noch ofenwarm genossen werden kann. Wer also seine Freunde mit einem außergewöhnlichen Abend überraschen möchte, der kann die „Tanzkuchl“
unter 0662/874439-21 buchen oder schreibt ein Mail an schwarz@toihaus.at
Das Toihaus ist bekannt für seine teils sehr ungewöhnlichen und extrem kreativen Spiel- und Theaterformen. Daher lohnt sich ein Besuch dieses Schauspielhauses immer. Auf keinen Fall sollte man das Stück Peepshow, Goldberg und Spion über Tabori versäumen, welches leider nur noch bis 1. März zu sehen ist. Wer also in Salzburg einige Tage Urlaub macht, der sollte vielleicht die eine oder andere Vorstellung im Toihaus besuchen. Das aktuelle Programm dazu gibt es unter
www.toihaus.at

 
Alpine Palace – ein neuer Stern am Firmament der Luxushotelerie
 von Josef Fattinger
 
Als erstes 5 Sterne Haus in Saalbach Hinterglemm setzt das Alpine Palace neue Maßstäbe in der Hotelerie der gehobenen Klasse. Hier wird höchster Standard an Wohnkomfort und Kulinarik mit einer einzigartigen Wellnesslandschaft auf mehr als 1.100 m² sowie einem „Alpine Health Center“, welcher keine Wünsche offen lässt, vereint. Design trifft alpine Architektur Das kreative und phantasiereiche Ambiente des Alpin Palace, für welches DI Peter Wimreiter verantwortlich zeichnet, zieht nicht nur Hotelgäste in ihren Bann, sondern begeistert vermehrt auch Hoteliers und Stararchitekten von Nah und Fern. Schon die Eingangshalle vermittelt modern-gediegene Eleganz und Großzügigkeit kombiniert mit trendigen Stilelementen. Die ausgereifte Handschrift des Architekten zieht sich durch den gesamten Hotelkomplex, sodass der Gast oft erst nach Tagen von versteckten Details immer wieder aufs Neue überrasBild: Fattingercht wird. Selbst bei der Gestaltung der Sanitärbereiche, wo sich Kultur und Natur so nahe wie selten kommen, wurde mit Idee und Witz nicht gegeizt. Während Kristallluster für einen glanzvollen Auftritt sorgen, sorgt viel naturbelassenes Holz und ausgefallene Sitzmöbel und Tische in der Rezeptionshalle für Abwechslung. Vor der im Carrée errichteten Palace Bar brennt ein offenes Feuer im Designkamin. Ein harmonisches Nebeneinader von Holz und Leder macht die luxuriöse Atmosphäre perfekt. Ab dem Winter 2008/09 wird mit der Eröffnung der Skybar ein weiterer Höhepunkt gesetzt. Fünf Sterne für Ihre Gesundheit Das Alpine - Health - Angebot des „ New Balance Ressorts“ umfasst neben herkömmlichen Treatments wie Akupunktur- und Fußreflexmassage auch sehr ausgefallene Anwendungen wie z. B. Scenear-, Cranio-Sacrale-, Marnitz-, Hydro- und Kryotherapie. Des weiteren können Triggerpunkttechnikanwendungen und Behandlungen nach Dorn- Breuss oder Reiki sowie ein sportspezifisches Präventionstraining gebucht werden. Für eine neue Balance von Körper, Geist und Seele zeichnet ein medizinisch fundiert und fachärztlich kompetentes Team verantwortlich.  
Wellness vom Feinsten inmitten alpiner Bergwelt
Absolutes Highlight des Alpine Palace ist das Sole- Outdoor - Bild:FattingerSchwimmbecken mit seiner einzigartigen Aussicht auf das atemberaubende Gebirgspanorama sowie tollen Lichteffekten, sobald die Sonne untergegangen ist. Entspannung findet der Gast nach einem sportlichen Tag mit Wandern oder Schilauf im Außen-Whirlpool oder in der Troadkastn- Sauna. Für ein umfangreiches Wohlbefinden sorgen auch ein Bergkristallstrand, „Salve in Terra“- Liegen, Sole-Ruheräume, Anti -Aging Kuren, Dampf- und Erlebnishallenbad.
Fünf Sterne für Ihren Gaumen Nicht nur in Punkto Architektur ist im Alpine Palace Kreativität angesagt. In den verschiedensten Restaurant- und Barbereichen versteht man es gekonnt, den Gast stets aufs Neue zu überraschen. So findet man in der Rauchkuchl, welche mehr einem Wohnzimmer als einem Restaurant gleicht, einen offenen Kamin, wo der Küchenchef vor den Augen der Gäste vor allem heimische SchmanBild: Fattingerkerl und typisch österreichische Klassiker zubereitet. In den stilvollen Speisesälen der Bürgerstube wiederum wird selbst der anspruchsvollste Gourmet mit haubenwürdigen Köstlichkeiten aus der regionalen aber auch internationalen Küche auf das Erfreulichste verwöhnt. Auf der gut sortierten Weinkarte findet der Gast den passenden Begleiter zu den einzelnen Gängen. Hier kann man sich ruhigen Gewissens auf die Empfehlungen des Sommeliers verlassen. Eine bestens motivierte und kompetente Servicebrigade macht letztendlich ein perfektes „5-Sterne-Dinner“ zum unvergesslichen Abend.
 
Das Herz des Alpine Palace und Schatzkammer des Hausherrn Thomas Wolf ist das „Arte Vinum& Vinothek“, wo edle Tropfen der großen Winzer Österreichs neben anspruchsvollen Weinen von internationalem Format bis hin zu wirklichen Raritäten auf ihre Verkostung warten. Die urige Atmosphäre dieses Refugiums für Weinliebhaber bietet aber auch den passenden Rahmen für ein stilvolles Abendessen oder diverse Feierlichkeiten.
Tagen auf höchster Ebene Die Seminarräumlichkeiten des Alpine Conference-Center für bis zu 300 Personen verbinden Kommunikation in stilvoller Eleganz mit Genuss und Behaglichkeit.